| Nirvana durch Schlafmangel |
| Donnerstag, den 30. Juli 2009 um 07:35 Uhr | |
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»Das Wort ›Buddha‹ ist im Sanskrit und in den von ihm abgeleiteten mittelindischen Sprachen die Stammform des Participiums praeteriti passivi, von der Verbalwurzel ›budh‹, das heißt ›erwachen‹; es bedeutet also ›der Erwachte‹ und besagt damit, dass jemand, dem dieser Name zuteil wird, aus der Nacht des Irrtums zum Lichte der Erkenntnis erwacht ist.« So steht's bei Wikipedia geschrieben, wo ich heute morgen eigentlich etwas ganz anderes nachschlagen wollte. An sich ein ganz löbliches Vorhaben wie ich finde. Man kann ja ruhig hin und wieder mal was dazu lernen oder die Richtigkeit von gelernt geglaubtem überprüfen. Statt mich aber wie sonst nach dem Konsum von fundiertem Halbwissen auch nur ansatzweise klüger zu fühlen als vorher, kam ich mir unheimlich dumm vor. Zu meiner Verteidigung kann ich immerhin vorbringen, dass es ca. 7.00 Uhr war, ich mich also irgendwie noch deutlich näher an der Nacht des Irrtums befand als am Lichte der Erkenntnis, was dadurch verstärkt wurde, dass ich in besagter Nacht des Irrtums recht wenig geschlafen hatte und die Qualität dieses wenigen Schlafes in möglichst moderaten und kurzen Worten ausgedrückt als "na ja, so la la" bezeichnet werden könnte. Trotzdem verspürte ich diesen leichten Wissensdurst und versuchte ihn durch Anklicken mehrerer Querverweise auf möglichst ausgewogene Art und Weise zu löschen. So kam ich dann über Umwege auf diese Seite, las die Überschrift und schämte mich einen kurzen Moment darauf ganz fürchterlich ob meiner gerade entdeckten geistigen Limitiertheit. Denn der erste Gedanke, der durch meine halbherzig funktionierenden Gehirnwindungen waberte und sich für meinen Geschmack mindesten dreieinhalb Momente zu lange dort aufhielt war leider "Huäääh? Siddhartha war doch gar kein Hesse sondern Inder." Gelernt habe ich trotzdem was: Erst Kaffee, dann Bildung. Kommentar hinzufügen
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